Die brachycephale Form eines
Mopsschädels führt zu einer Reihe von
nachteiligen Folgen:
Kurzköpfige Hunde leiden häufig an
Problemen der oberen Atemwege, die in
verengten Nasenlöchern und Nasenhöhlen,
verlängertem und verdicktem Gaumensegel
sowie Veränderungen am Kehlkopf
begründet sind. Diese sehr negativen
Merkmale können einzeln oder in
Kombination auftreten. Sie
beeinträchtigen die Atemfunktion. Dies
führt zu unterschiedlich hochgradiger
Atemnot, die in schlimmen Fällen zum
Kollaps und zu Erstickungsanfällen
führen kann.
Die extreme Verkürzung der Schnauzenpartie führt zu einer
Verkleinerung der Nasenhöhle, diese wiederum zu fehl
gestalteten Nasenmuscheln, die in die freien Atemwege
hineinwachsen und diese verstopfen.
Die Kiefer bieten dem Gebiss nicht ausreichend Platz. Die
Folge sind schlechte Zähne durch Zahnsteinbildung und
Karies, weil der Selbstreinigungseffekt (beispielsweise
beim Kauen von Knochen) durch eng oder kreuz und quer
stehende Zähne vermindert oder verhindert wird. Die Folge
sind schmerzhafte Entzündungen oder
Verlust der Zähne. Oftmals
haben Zähne nicht genug Platz und müssen
darum gezogen werden.
Die Augenhöhlen sind nicht tief genug, so dass die ohnehin
schon sehr großen Augen des Mopses nicht tief genug
eingebettet sind, sondern vielmehr herausragen und somit
zusätzlich einem deutlich größeren Verletzungs- und
Reizungsrisiko ausgesetzt sind. |