Brachycephalie
 
 
Vergleich der Kopfform am Beispiel der normalen Schädelform eines Schäferhundes (links) und der deformierten Schädelform eines Mopses (rechts).
 
Die brachycephale Form eines Mopsschädels führt zu einer Reihe von nachteiligen Folgen:

Kurzköpfige Hunde leiden häufig an Problemen der oberen Atemwege, die in verengten Nasenlöchern und Nasenhöhlen, verlängertem und verdicktem Gaumensegel sowie Veränderungen am Kehlkopf begründet sind. Diese sehr negativen Merkmale können einzeln oder in Kombination auftreten. Sie beeinträchtigen die Atemfunktion. Dies führt zu unterschiedlich hochgradiger Atemnot, die in schlimmen Fällen zum Kollaps und zu Erstickungsanfällen führen kann.

Die extreme Verkürzung der Schnauzenpartie führt zu einer Verkleinerung der Nasenhöhle, diese wiederum zu fehl gestalteten Nasenmuscheln, die in die freien Atemwege hineinwachsen und diese verstopfen.

Die Kiefer bieten dem Gebiss nicht ausreichend Platz. Die Folge sind schlechte Zähne durch Zahnsteinbildung und Karies, weil der Selbstreinigungseffekt (beispielsweise beim Kauen von Knochen) durch eng oder kreuz und quer stehende Zähne vermindert oder verhindert wird. Die Folge sind schmerzhafte Entzündungen oder Verlust der Zähne. Oftmals haben Zähne nicht genug Platz und müssen darum gezogen werden.

Die Augenhöhlen sind nicht tief genug, so dass die ohnehin schon sehr großen Augen des Mopses nicht tief genug eingebettet sind, sondern vielmehr herausragen und somit zusätzlich einem deutlich größeren Verletzungs- und Reizungsrisiko ausgesetzt sind.
 
An dieser Stelle verweisen wir auf folgenden Link: http://www.kleintierklinik.uni-leipzig.de/BZS/
 
 
 
 
 
 
   
   
 
Es ist nicht erlaubt, von dieser Webpräsenz Bilder, Texte oder sonstiges
abzuspeichern, zu kopieren bzw. in irgendeiner Weise zu verwenden.

Monika Katzer + Türkenfelder Str. 17 + 86922 Pflaumdorf + Tel.: 08193/6833 + monika.katzer@freenet.de